in die Sonne..., München, Raum 500, Januar 2009

Material: Holz, Plane, Neon, Generator, 1 Foto

Maße: L.: 800cm, B.: 200cm, H.: 180c.

Kommentar:

   1. Die Form ist von einem Verschalungselement für den Bau von Betonbrücken genommen (Photo). Es sind identische Holzrippen, die aneinandergereiht werden und so eine lange Form bilden, die sich in zwei Richtungen unendlich fortsetzen könnte.

   2. Es hat mich schon immer gestört, wenn Installationen den Strom aus der Steckdose nehmen. Der Raum ist zur Skulptur aufgeladen aber irgendwo kleben Kabel herum; gehören sie zur Arbeit oder nicht, ist die Lage, das Klebeband usw. künstlerische Entscheidung oder nicht? Halbherzigkeiten, die ich in meiner Arbeit nicht haben möchte. Das Licht ist Teil der Installation, ebenso wie der Generator, der den Strom erzeugt und die Kabel.

   3. Das Innere der Arbeit ist hell erleuchtet wie ein Tunnel, aber da das Licht durch die Plane dringt, reicht es noch für den restlichen Raum und füllt ihn mit einem bläulichen, diffusen Licht. Wegen des integrierten Stromerzeugers ist die Arbeit ziemlich laut und und in ständiger, leicht zitternder Bewegung. Die Skulptur ist eine Maschine.

 

 

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