Parkhaus 26.03. 

Material: Plexiglas, Holz, Neonröhren

Maße: Sockel L.: 600cm, B.: 20cm, H.: 30cm

            Wand L.: 600 cm, B.: 6cm, H.: 200cm 

Zum Raum:

Das "Parkhaus" in Düsseldorf hat als Raum für mich keinen eindeutigen Charakter. Es befindet am Rand des Malkastenparks und ist Teil eines Anbaus aus der Nachkriegszeit, liegt architektonisch gesehen irgendwo zwischen Pavillon und Baracke. Das Bodenniveau befindet sich einige Zentimeter unterhalb der Außenfläche, man steigt, wenn auch nur wenig, in ihn hinab. Der Dielenboden ist ruinös, mehrfach gestrichen und mit Pressspanplatten geflickt.  

(Foto)

 

Ausgehend von diesem Boden habe ich das Konzept für die Arbeit entwickelt: 

1. Aus dem hinteren Teil des Raums habe ich den Holzboden herausgenommen, so dass die darunterliegende Betonfläche zum Vorschein kommt. Die vorhandene Beleuchtung ist im hinteren Teil ausgeschaltet.

2. Dieser Raumteil wird durch ein 200cm hohes fensterartiges Element, dass auf einem 30cm hohen Sockel steht abgtrennt und kann nicht mehr betreten werden.

Mir war wichtig, dass das trennende Element eine eigene Präsenz bekommt: Der Sockel ist im Kontrast zum Boden möglichst perfekt und klar; das Plexiglas liegt nicht direkt auf dem Holzrahmen auf, sondern ist mit Filz abgepolstert, so daß die Scheiben leicht wellig werden und sich eine vezerrte Spiegelung ergibt.

3. Im begehbaren Raumteil wird die Beleuchtung auf ein einheitliches Niveau abgehängt, dieser wird dadurch heller und als eigener Raum stärker hervorgehoben. 
 
 

Fotos 1/2: Achim Kukulies (www.achimkukulies.de)